Die Spielerinnen

Hoch über der Bühne lassen Spielerinnen und Spieler die Puppen tanzen.
Damit genug Platz ist, haben die Vereinsmitglieder das Gebäude aufgestockt
und eine professionelle Arbeitsfläche geschaffen.
 Oft sind mehrere Spielerinnen gleichzeitig im Einsatz,
um die vielen Puppen der Stücke zu bewegen.
Das Puppenspiel ist anstrengend, schon durch die gebückte Haltung.
Wenn viele Spielerinnen an einer Szene beteiligt sind, muss genau abgestimmt werden.
Dann muss auch manchmal eine Puppe von einer zur anderen Hand wechseln,
wenn die Puppe quer über die Bühne geht.
Die Spielerinnen können nicht umeinander herum gehen.
Wenn Puppen vorne auf der Bühne sind, müssen sich die Spielerinnen weit vorbeugen.
Zwischendurch gibt es kurze Wartezeiten. Wenn nur zwei Puppen auf der Bühne sind,
können sich einige Spielerinnen für einen Augenblick entspannen.

Die Führung der Marionetten mit den vielen Fäden muss ganz exakt ausgeführt werden.

Bei aller nötigen Konzentration ist die Freude am Spiel zu sehen.
Ohne diesen Enthusiasmus wäre der große Einsatz nicht möglich.
Schon vor der ersten Aufführung sind etwas zwanzig Proben nötig.

In der Spielzeit von Ende November bis Ende Februar gibt es an den Wochenenden
vier Aufführungen, zwei Samstags und zwei Sonntags. Dazu kommen noch Sondertermine
für Vereine, Schulen und Kindergärten und eine Sponsorenaufführung.
Die Spielerinnen leisten in der Saison wirklich einen enormen Einsatz.
Diese vielen Aufführungen sind nur möglich, weil jede Spielerin alle Puppen führen.
So können die Aufführungen auch dann stattfinden, wenn eine Spielerin erkrankt oder verhindert ist.